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Abnehmen mit Ashwagandha: so wirkt die ayurvedische Heilpflanze

Du möchtest dein Gewicht reduzieren und fragst dich, wie dir Ashwagandha bein Abnehmen helfen kann?

Dann bist du hier genau richtig, denn in diesem Artikel entschlüssle ich für dich, warum Ashwagandha so wertvoll ist, um dir beim Abnehmen zu helfen.

Übergewicht ist heutzutage „fast schon normal“. Damit meine ich, dass es sehr weit verbreitet ist.

Mit zunehmendem Alter ist es bei den meisten Menschen so, dass pro Jahr das ein oder andere Kilo einfach hinzukommt – meist über Winter. Das Problem: im Sommer nehmen wir meist nicht so viel ab, wie wir im Sommer zugenommen haben. Da kommen dann im Winter 2-3 kg hinzu, und im Sommer nehmen schaffen wir es, nur 1-2 kg abzunehmen. Mit den Jahren summiert sich das dann natürlich.

Aus diesem - nennen wir es mal Teufelskreis - musst du natürlich irgendwie herauskommen, um langfristig Gewicht verlieren zu können - und genau hier kommt Ashwagandha ins Spiel.

  • Wusstest Du, dass Stress einer der größten Faktoren im Zusammenhang mit Übergewicht ist?
  • Kennst du den Zusammenhang zwischen Heißhungerattacken und deinem Blutzuckerspiegel?

Falls Du die Antworten auf diese Fragen erfahren möchtest – und vor allem, was Stress und Blutzuckerspiegel mit Ashwagandha zu tun haben – dann solltest du unbedingt weiterlesen:

Kurzfassung:

1. Anhaltender Stress führt zu einem erhöhten Cortisolspiegel. Cortisol ist das wichtigste Stresshormon und – hier wird es wichtig – steigert den Appetit. Mehr Stress bedeutet also einen höheren Cortisolspiegel, der wiederum den gesteigerten Appetit verursacht.

Ashwagandha ist aber für seine stressreduzierende Wirkung bekannt. Es hindert unsere Nebennieren daran, zu viel Cortisol zu produzieren. Das bedeutet, mit Ashwagandha bleibt der Cortisolspiegel normal, so dass es auch nicht zu einem gesteigerten Appetit kommen kann.

2. Unser Blutzuckerspiegel liegt normalerweise in einem bestimmten Normbereich, der u.a. durch Insulin und Cortisol geregelt wird. Beim Essen steigt der Blutzuckerspiegel natürlicherweise an und fällt danach idealerweise wieder in seinen Normbereich zurück.

Das Problem: dadurch, dass wir heutzutage vermehrt süße Speisen oder Lebensmittel mit schnellen Kohlenhydraten zu uns nehmen, fällt der Blutzuckerspiegel zu schnell ab, so dass er bald wieder zu niedrig ist. Der Körper reagiert mit einem Hungergefühl bis hin zu Heißhungerattacken dagegen. Denn Essen ist für den Körper die einfachste Möglichkeit, den Blutzuckerspiegel wieder in den Normbereich zu bringen.

Ashwagandha hat – neben der stressreduzierenden Wirkung – die Eigenschaft, unseren Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Das bedeutet, es kann den starken Abfall des Blutzuckerspiegels aufhalten (oder zumindest) reduzieren, so dass das verstärkte Hungergefühl oder sogar die Heißhungerattacken ausbleiben.

Ashwagandha setzt also an zwei der wichtigsten Ursachen für das Entstehen von Übergewicht an und ist somit eine hervorragende Unterstützung bei der Gewichtsabnahme.

Mit Ashwagandha fällt das Abnehmen einfach leichter.

Insulin und der Blutzuckerspiegel

Insulin ist ein Hormon, welches in unserer Bauchspeicheldrüse – genauer gesagt in deren B(eta)-Zellen - gebildet wird. Es hat die Aufgabe, unseren Zellen mitzuteilen, ihre Schleusen zu öffnen, damit der Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangen kann. In den Zellen wird der Zucker dann verbrannt und es wird Energie daraus gewonnen. Wenn der Blutzucker aus dem Blut in die Zellen gelangt, sinkt logischerweise der Zuckergehalt im Blut.

Dies bedeutet nichts anderes, als dass Insulin letztendlich eine blutzuckersenkende Wirkung hat. Es sorgt also dafür, dass der Zucker, der aus der Nahrung gewonnen wird und über den Darm in die Blutbahn gelangt, in unseren Zellen ankommt und dort verwertet werden kann, um daraus Energie zu erzeugen.

Der Blutzuckerspiegel und das Hungergefühl

Der Blutzuckerspiegel wird in unserem Körper relativ konstant gehalten. Das ist auch zwingend notwendig.

Einerseits darf er nicht zu niedrig sein, weil sonst unseren Zellen kein Brennstoff mehr zur Verfügung steht. Dies äußert sich u.a. in Konzentrationsstörungen, blasser Gesichtsfarbe, Schwäche, Zittern und nicht zuletzt in Heißhunger.

Andererseits darf der Blutzuckerspiegel auch nicht zu hoch sein. Denn ein zu hoher Blutzuckerspiegel, wie er beim Diabetes Typ-1 und Typ-2 vorkommt, ist extrem schädlich für unsere Blutgefäße – und führt somit zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit den Folgen von Schlaganfall und Herzinfarkt.

Nun kommt es bei Nicht-Diabetikern in der Regel nicht zur länger anhaltendem Überzucker bzw. Unterzucker. Viel wahrscheinlicher ist es, dass dein Blutzuckerspiegel stark schwankt – ähnlich einer Achterbahn. Ursache hierfür sind vor allem die schnellen Kohlenhydrate in unserer heutigen Ernährung, die unseren Blutzuckerspiegel schnell steigen, aber genauso schnell wieder sinken lassen.

Es ergibt sich dann folgender Ablauf:

  1. Nach dem Essen steigt der Blutzuckerspiegel schnell an.
  2. Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin, um den Blutzuckerspiegel zu senken.
  3. Der Blutzuckerspiegel fällt entsprechend ab.
  4. Der Nachschub an Kohlenhydraten bzw. Zucker fehlt, da die Kohlenhydrate eben relativ schnell komplett ins Blut gegangen sind.
  5. Der Blutzuckerspiegel fällt weiter ab und wird zu niedrig.
  6. Unser Körper reagiert darauf mit Hungergefühl bzw. Heißhunger auf Süßes, um den Blutzuckerspiegel möglichst schnell wieder zu erhöhen.

Nach der nächsten Mahlzeit beginnt das Spiel dann wieder von vorne.

Das Stresshormon Cortisol

Cortisol gehört – neben Adrenalin – zu den wichtigsten Stresshormon und wird in unseren Nebennieren (genauer gesagt in der Nebennierenrinde) gebildet. Die Ausschüttung von Cortisol erfolgt zum einen im Tagesrhythmus (morgens hoch, zum Abend hin abnehmend) und zum anderen situationsbedingt, also in Stresssituationen. Es hat zusammen mit Adrenalin die Aufgabe, unseren Körper auf Gefahrensituationen vorzubereiten. Man spricht hier auch von der Fight-or-Flight bzw. der Kampf-oder-Flucht-Reaktion.

Das ist für gelegentliche Gefahrensituationen unproblematisch, wird aber bei dauerhaftem Stress zum Problem. Denn Cortisol steigert bei langfristiger Erhöhung den Appetit und das ist nicht gerade ideal, wenn du abnehmen möchtest. Der Spruch „Stress macht dick“ ist also tatsächlich zutreffend.

Die Heilpflanze Ashwagandha – nicht nur zum Abnehmen

Ashwagandha ist eine Heilpflanze, die seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Medizin eingesetzt wird. Der Name bedeutet übersetzt „Geruch des Pferdes“ und ist sowohl auf die stärkende Wirkung als auch auf den Geruch der Pflanze zurückzuführen.

Es wird seit jeher bei unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemen eingesetzt. Es wirkt gegen Stress, verbessert Kraft und Ausdauer, kann Ängste und Depressionen lindern und stabilisiert den Blutzuckerspiegel, um nur einige Beispiele zu nennen.

Aufgrund seiner normalisierenden und stressreduzierenden Wirkung zählt es zu den sogenannten Adaptogenen. Auch der Rosenwurz (Rhodiola rosea) zählt übrigens zu dieser Klasse an Heilpflanzen und ist ebenfalls aufgrund seiner stressreduzierenden Eigenschaft eine geeignete Möglichkeit, das Abnehmen zu erleichtern. Ashwagandha und Rosenwurz können auch sehr gut zum Abnehmen kombiniert werden.

Ashwagandha kann dir das Abnehmen erleichtern, indem es an zwei der wichtigsten Ursachen von Übergewicht ansetzt:

  1. Anhaltender Stress, der zu einem übersteigerten Hungergefühl führt - wie ich oben ausführlich erklärt habe. Ashwagandha hat die außergewöhnliche Eigenschaft, die Auswirkungen von Stress zu reduzieren, so dass die Erhöhung des Cortisolspiegels abgemildert wird.
  2. Schwankungen des Blutzuckerspiegels, die zu Heißhungerattacken führen. Ashwagandha wirkt stabilisierend auf den Blutzuckerspiegel und vermindert dadurch das durch Unterzucker bedingte Hungergefühl.

Damit setzt Ashwagandha direkt an der Ursache an. Das bedeutet natürlich nicht, dass du mit Ashwagandha so viel essen kannst wie du willst und trotzdem abnimmst. Es hilft dir aber dabei, dein Hungergefühl zu reduzieren, indem es Stress reduziert und den Blutzuckerspiegel stabilisiert.

Einnahme und Dosierung von Ashwagandha

Falls du Ashwagandha einnehmen möchtest, mit dem Ziel abzunehmen, dann empfehle ich dir folgende Dosierung eines Ashwagandha-Wurzelextrakts.

  1. Morgens 500 mg 60 Minuten vor dem Essen
  2. Mittags 500 mg 60 Minuten vor dem Essen
  3. Abends 500 mg 30 Minuten vor dem Schlafengehen

Die meisten Kapseln enthalten ca. 500 mg Ashwagandha-Extrakt, so dass du für einen Tag drei „Ayurveda-Kapseln“ benötigst.

Die abendliche Dosis hilft dir dabei, gut einzuschlafen und hilft dir außerdem, deinen Blutzuckerspiegel über Nacht stabil zu halten, damit du nicht aufgrund eines Hungergefühls nachts aufwachst.

Beachte bitte, dass du ein Wurzelextrakt verwendest, welches mindestens 5% Withanolide enthält. Withanolide sind ein wesentlicher Bestandteil der Wirkstoffe von Ashwagandha. Sie sind für die stressreduzierende und blutzuckerstabilisierende Wirkung besonders wichtig und deswegen ist ein Mindestgehalt von 5% empfehlenswert. Der Anteil der Withanolide sollte auf der Produktpackung ausgezeichnet sein.

Fazit

Du hast zwei wichtige Ursachen von Übergewicht kennengelernt, nämlich Stress und Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Du hast außerdem erfahren, welche Rolle die Hormone Cortisol und Insulin hierbei spielen und wie die Einnahme von Ashwagandha dir dabei helfen kann, dein Gewicht zu reduzieren. Zuletzt habe ich dir eine konkrete Empfehlung zur Einnahme und Dosierung von Ashwagandha gegeben und auf welche Kriterien du bei der Wahl eines Ashwagandha-Produkts achten solltest.

Ich wünsche Dir Viel Erfolg beim Abnehmen und bin mir sicher, dass dir Ashwagandha hierbei eine große Hilfe sein wird.


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